Institut Ramon LLull

Sílvia González
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Das Institut Ramon Llull ist ein Konsortium, das aus der Regierung Kataloniens, der Regierung der Balearen und der Stadt Barcelona besteht. Ziel des Instituts Ramon Llull ist, die katalanische Sprache und Kultur im Ausland zu unterstützen.

Neues Beratungsprogramm für literarische Übersetzungen aus dem Katalanischen

Literatur .  Barcelona, 04/05/2021

Das AELC fördert in Zusammenarbeit mit dem Institut Ramon Llull ein Beratungsprogramm für literarische Übersetzungen aus dem Katalanischen in andere Sprachen. Es ist ein innovatives System, das zur Verbesserung der Qualität von Übersetzungen und zum Austausch zwischen Fachleuten beitragen soll.




Es handelt sich um ein System, das den Austausch zwischen Übersetzerpaaren aus dem Katalanischen und ins Katalanische ermöglicht, mit dem Ziel, zur qualitativen Verbesserung von Übersetzungen aus dem Katalanischen in andere Sprachen beizutragen. Es wird von der Associació d'Escriptors en Llengua Catalana (AELC) in Koordination mit dem Institut Ramon Llull angeboten.

 

In der Berufsausübung nutzen Literaturübersetzer*innen alle ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsmittel und Quellen, stoßen aber immer wieder auf Schwierigkeiten, die sich nur mit Hilfe von Muttersprachlern lösen lassen. Übersetzer*innen können sich mit ihren Anfragen an muttersprachliche Informant*innen wenden, Anfragen, die oft informell gestellt werden und am Ende durch die Intuition der Muttersprachler*innen gelöst werden, anstatt auf der Basis fundierter linguistischer oder literarischer Kenntnisse. Neben der Verbesserung der Qualität des Endtextes zielt das Beratungsprogramm darauf ab, Übersetzungsprojekte aus dem Katalanischen in Sprachen anzuregen, die bisher vielleicht zu weit entfernt waren, zur Professionalisierung der Übersetzer*innen beizutragen und schließlich ein internationales Netzwerk von Übersetzer*innen mit Katalanisch als Basissprache zu fördern.

 

Was ist das?

Das Programm zielt darauf ab, die Verbindung zwischen einem Übersetzer oder Übersetzerin aus dem Katalanischen in eine andere Sprache und einem Übersetzer oder Übersetzerin der umgekehrten Kombination zu erleichtern, so dass sie im Prozess der Übersetzung eines Werkes aus dem Katalanischen in die betreffende Sprache in Kontakt stehen können. So könnte z.B. ein Übersetzer oder Übersetzerin aus dem Katalanischen ins Türkische seine Zweifel mit Hilfe einer Übersetzerin aus der türkischen Sprache ins Katalanische, einem EFTA-Mitglied, lösen.

 

Wie funktioniert das?

Das Institut Ramon Llull wird diesen Service über das Übersetzungsförderungsprogramm verbreiten, und Übersetzer, die sich für diesen Service entscheiden, können sich bei der EFTA für Beratungsleistungen bewerben. Die EFTA wird über ihre Datenbank mit Übersetzerpartnern die Bewerber*innen um ein Stipendium mit einem professionellen Übersetzer oder Übersetzerin zusammenbringen. Die Dienstleistung wird für die im Zuschuss beantragte Arbeit erbracht und besteht aus einer maximalen Anzahl von virtuellen oder persönlichen Treffen zur Klärung von Fragen. Die EFTA vergütet die Leistung der Berater nach Abschluss der Arbeiten mit einem Honorar zwischen 300 und 450 € je nach Umfang und Schwierigkeit des Auftrags. Der EFTA-Berater schreibt einen kurzen Bericht über die Qualität der endgültigen Übersetzung und über das Beratungssystem selbst.

 

Wie können Sie teilnehmen?

 

Indem Sie einen Übersetzer-Lebenslauf an aelc@escriptors.cat schicken, um in den Übersetzerpool des Programms aufgenommen zu werden.

 

Das Programm, eine Idee von Anna Casassas und Miquel Cabal Guarro, ist ein experimentelles Modell, das am Ende vielleicht auch in anderen Institutionen, die Übersetzungen auf der ganzen Welt subventionieren, umgesetzt wird, mit dem Ziel, die Qualität der Werke zu verbessern und den Austausch zwischen Fachleuten für literarische Übersetzungen zu fördern.

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