Institut Ramon LLull

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Sílvia González
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Das Institut Ramon Llull ist ein Konsortium, das aus der Regierung Kataloniens, der Regierung der Balearen und der Stadt Barcelona besteht. Ziel des Instituts Ramon Llull ist, die katalanische Sprache und Kultur im Ausland zu unterstützen.

Der 27. Katalanistentag „Kultur im Wandel. Kulturwissenschaftliche Ansätze in der Katalanistik“ findet online an der TU Chemnitz statt

Sprache .  Chemnitz ,  14/09/2020

Der Katalanistentag 2020, der vom 16. bis 19. September an der Technischen Universität Chemnitz stattfinden wird, lädt dazu ein, die Katalanistik im Kontext interdisziplinärer Forschung zu verorten. Welches Erneuerungspotential bieten kulturwissenschaftliche Paradigmata für die traditionell sprach- und literaturwissenschaftlich geprägte Katalanistik? Wie verändert sich die katalanistische Forschung im Kontext der in Deutschland jüngst aufgekommenen Iberischen Studien? Da Kultur durch gesellschaftliche Kommunikationsprozesse entsteht und Literatur einer der mächtigsten Träger von Kultur ist, ist der Dialog zwischen sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Ansätzen für das Verständnis komplexer Phänomene der Gegenwart Kataloniens unabdingbar. Der Kongress, der alle zwei Jahre in Deutschland stattfindet, fördert diesen Dialog und diese Reflexion durch interdisziplinäre Themenpanels.




Das Deutsch-katalanische Kolloquium ist ein Treffpunkt für Akademiker*innen aus den katalanischsprachigen Gebieten, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dieses Jahr wurde den Katalanistentag von der Technischen Universität Chemnitz und dem Deutschen Katalanistenverband e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut Ramon Llull organisiert. Er findet vom 16. bis 19. September im Onlineformat statt. Es werden Referent*innen von verschiedenen Universitäten aus den katalanischsprachigen Gebieten, von mehreren deutschen Universitäten, aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich sprechen.

Das Programm umfasst folgende Sektionen:

Sektion 1: Katalanische Studien und Kulturwissenschaften. Perspektiven und Zukunft

Sektion 2: Die Katalonienkrise und die zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in der Unabhängigkeitsbewegung

Sektion 3: Die Orte des Theaters – Kulturbauten im Wandel

Sektion 4: Transkulturelle Erinnerungen

Sektion 5: Grenzen und Möglichkeiten der Digitalisierung im Bereich der Translation beim Sprachenpaar Katalanisch–Deutsch

Sektion 6: Neue Sprecher*innen: neue Varietät des Katalanischen?

Sektion 7: País Valencià

Sektion 8: Gender und kultureller Wandel in Katalonien

Sektion 9: Sprache und Identität

Sektion 10: Die nationale Frage in Katalonien

 

Am Kongress nehmen u.a. teil:

M. Àngels Francés, Eduard Baile, Anna Esteve, David Garcia, Toni Maestre, Raquel Mengual Pons und Irene Mira-Navarro (Universitat d’Alacant), Francesc Ballone (Institut d’Estudis Catalans, Barcelona), Josep-Anton Fernàndez und Simona Škrabec (Universitat Oberta de Catalunya, Barcelona), Teresa Cabré, Montserrat Franquesa Gòdia und Agnès Toda i Bonet (Universitat Autònoma de Barcelona), Maria Dasca, Martí Freixas Cardona, Jaume López, Klaus-Jürgen Nagel und Pilar Prieto (Universitat Pompeu Fabra, Barcelona), Francesc Bernat Baltrons und Emili Boix-Fuster (Universitat de Barcelona), Guillem Aloy und Antoni Ramon (Escola Tècnica Superior d’Arquitectura Barcelona), Maria del Mar Vanrell, Amelia Jiménez-Gaspar und Mercè Picornell (Universitat de les Illes Balears, Palma), Àlex Martín Escribà (Universidad de Salamanca), Teresa Molés-Cases (Universitat Politècnica de València), Ivan Alcázar (Observatori d'Espais Escènics), Peter Kraus (Universität Augsburg), Bri Newesely (Beuth Hochschule Berlin), Patrick O. Steinkrüger (Universität Göttingen), Laia Arnaus Gil (Universität Hamburg), Ulrik Hoinkes und Mar Mañes Bordes (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Constanze Gräsche, Felix Hoberg, Núria Esther Monzonís Carda, Linda Rüger und Carsten Sinner (Universität Leipzig), Tim Christmann (Universität des Saarlandes), Esther Gimeno Ugalde (Universität Wien), Marcello Giugliano (Universität Bern), Eva Juarros Daussà (Rijksuniversiteit Groningen), Francesc Torres-Tamarit (Université Paris), Víctor Sevillano Canicio (University of Windsor), Carlo Schirru (Università degli Studi di Sassari), Enric Bou (Università Ca’ Foscari Venezia), Katiusca Darici (Università de Verona).

Begleitend zu den Vorträgen wurden auch kulturelle Aktivitäten organisiert: eine Lesung der katalanischen Dichterin Sònia Moll Gamboa und ein Konzert von Senyor Mit.

Das Katalanische an der TU Chemnitz

Das Katalanische ist an der TU Chemnitz an der Professur „Kultureller und sozialer Wandel“ verankert. Die Professur wurde im Jahre 2004 am Institut für Europäische Studien eingerichtet und befasst sich seitdem aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive mit Geschichte und Gegenwart der Iberischen Halbinsel unter Berücksichtigung ihrer sprachlichen und kulturellen Vielfalt (Baskenland, Galicien, Katalonien, Portugal und Spanien). Die katalanischsprachigen Gebiete sind somit integraler Bestandteil der Chemnitzer Iberischen Studien.

Das Deutsch-katalanische Kolloquium findet vom 16. bis 19. September im Onlineformat statt. Es werden Referent*innen von verschiedenen Universitäten aus den katalanischsprachigen Gebieten, von mehreren deutschen Universitäten, aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich sprechen.

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