Institut Ramon LLull

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Sílvia González
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Das Institut Ramon Llull ist ein Konsortium, das aus der Regierung Kataloniens, der Regierung der Balearen und der Stadt Barcelona besteht. Ziel des Instituts Ramon Llull ist, die katalanische Sprache und Kultur im Ausland zu unterstützen.

Vier katalanische Künstler*innen beteiligen sich am Wiener Festival für zeitgenössische Kunst XX ART Flânerie

Kunst.  Wien,  02/07/2020

Das Festival XX ART Flânerie, das von verschiedenen Wiener Galerien organisiert wird und unter dem Motto „Zwanziger Jahre, damals wie heute“ steht, präsentiert einen katalanischen Schwerpunkt. Die katalanischen Künstler*innen BTOY, Miquel Wert, Ana Garcia-Pineda und Laia Fabre werden ihre Arbeiten gemeinsam mit österreichischen Künstler*innen vorstellen. Das Festival findet vom 10. bis 18. Juli statt und wurde als Initiative zur Wiederbelebung der künstlerischen Szene nach der Covid-19-Krise ins Leben gerufen.




Der vom Festival organisierte katalanische Schwerpunkt wurde in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Regierung Kataloniens in Mitteleuropa produziert und unter der künstlerischen Leitung von Lluís Lipp und dem Team des Festivals konzipiert. Die Initiative verfolgt das Ziel, den kulturellen Austausch zwischen Wien und Barcelona zu fördern. Die Auswahl der teilnehmenden Künstler*innen wurde gemeinsam mit der Festivalleitung, der Galerie AA Collections, der Jan Arnold Gallery und dem Street-Art-Kollektiv B-MURALS kuratiert.

BTOY und Miquel Wert werden die Street-Art-Szene Barcelonas vertreten und gemeinsam mit in Wien etablierten Künstler*innen das Mural der Schwendergasse Public Gallery gestalten. Darüber hinaus stellt BTOY gemeinsam mit Sebastian Schager in der Galerie Artis.Love Studio/Jan Arnold Offspace einige ihrer Arbeiten aus. Laia Fabre, Mitglied des Performancekollektivs notfoundyet, wird gemeinsam mit dem Musiker und Künstler Anton Spielmann eine eigens für das Festival entwickelte Performance präsentieren. Die visuelle Medienkünstlerin und Performerin Ana Garcia-Pineda nimmt an der Gruppenausstellung „20 DADA“ teil. Eine Videowall, auf der ausgewählte Videokunst, Dokumentationen, Interviews usw. laufen werden, dient dabei als Brücke nach Barcelona.

 

Die Künstler*innen

Ana Garcia-Pineda ist in Katalonien geboren und aufgewachsen, am Rande eines von Migranten bewohnten Arbeiterviertels. Sprache ist für sie ein ebenso politisches wie poetisches Werkzeug. Sie versteht die Immaterialität des Territoriums als Produkt der nomadischen Heimat. Sprachen schaffen für sie einen Raum, der existiert, wenn wir sprechen oder lesen, und der verschwimmt, wenn Worte nicht mehr gesprochen oder geschrieben werden. Sie arbeitet mit Performance, Bewegtbild, Ton und Zeichnung. Obwohl sie in der bildenden Kunst verwurzelt ist, definiert sie sich selbst als Geschichtenerzählerin.

Andrea Michaelsson (BTOY) ist eine prominente Akteurin der Street-Art-Szene von Barcelona. Sie war eine Pionierin der mehrschichtigen Schablonenbilder zu einer Zeit, als dieses Phänomen einen Boom erlebte. BTOY ist eine der wenigen Frauen, die der Schablonenkunst Farbe gaben, einer Kunstform, die in Barcelona seit jeher stark vertreten ist.

Miquel Wert lebt und arbeitet in Barcelona. Er studierte Bildende Kunst an der Universität von Barcelona (2005). Mit seinen Gemälden und Wandmalereien hat er seit 2000 an zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen.

Laia Fabre stammt ursprünglich aus Barcelona und lebt seit vielen Jahren in Wien. Sie ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die ihr Studium an der BAU Art & Design University in Barcelona abgeschlossen hat. Sie studierte Bildende Kunst bei Dorit Margreiter und Kunsterziehung an der Akademie der bildenden Künste Wien. 2007 gründete sie gemeinsam mit Thomas Kasebacher das Performancekollektiv notfoundyet, das am 10. Juli um 18.30 Uhr zusammen mit Anton Spielmann in der Hollerei Galerie auftreten wird.

Die Initiative verfolgt das Ziel, den kulturellen Austausch zwischen Wien und Barcelona zu fördern.

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