Institut Ramon LLull

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Sílvia González
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Das Institut Ramon Llull ist ein Konsortium, das aus der Regierung Kataloniens, der Regierung der Balearen und der Stadt Barcelona besteht. Ziel des Instituts Ramon Llull ist, die katalanische Sprache und Kultur im Ausland zu unterstützen.

Das internationale Poesieportal Lyrikline nimmt elf neue katalanische Stimmen auf, darunter acht zeitgenössische Dichterinnen

Literatur .  Barcelona,  02/07/2020

Mit dem Ziel, den katalanischen Dichter*innen zu mehr internationaler Sichtbarkeit zu verhelfen, ging das Institut Ramon Llull vor 12 Jahren eine Partnerschaft mit dem Berliner Haus für Poesie ein, das die Plattform Lyrikline 1999 ins Leben gerufen hatte. Im Bestreben, Lyrikline als Instrument zur internationalen Verbreitung der katalanischen Literatur zu nutzen, werden im Laufe dieses Jahres acht weitere zeitgenössische Dichterinnen sowie drei Klassikerinnen und ein Klassiker in das Portal aufgenommen.




Lyrikline ist das internationale Referenzportal für Poesie, das 1999 in Berlin zu dem Zweck gegründet wurde, von internationalen Autor*innen selbst gesprochene Lyrik weltweit zugänglich zu machen. Aktuell sind auf dem Portal 13.051 Gedichte von 1.452 Dichter*innen in 87 Sprachen zu hören, im Original sowie in 19.752 Übersetzungen zu lesen. Unter den katalanischen Autor*innen, die im Laufe des Jahres 2020 aufgenommen werden, finden sich auch vier Klassiker*innen, Maria Mercè Marçal, Clementina Arderiu, Joana Raspall und Josep Vicenç Foix. Bei den acht zeitgenössischen Lyrikerinnen, deren Werk veröffentlicht wird, handelt es sich um Sònia Moll, Cèlia Sánchez Mústich, Meritxell Cucurella-Jorba, Laia Martínez López, Vinyet Panyella, Blanca Llum Vidal und Mireia Vidal-Conte. Von ihnen werden selbst gesprochene Texte zu hören sein, die mit Unterstützung des Radiosenders Catalunya Ràdio aufgezeichnet wurden. Dank gebührt auch der Biblioteca de Catalunya, der Fundació Palau i Fabra und der Fundació JV Foix, die die Präsenz der klassischen Lyriker*innen auf dem Portal ermöglicht hat. Der Unterstützung dieser und anderer Institutionen ist es zu verdanken, dass von einem dauerhaften Verbleiben katalanischer Klassiker*innen auf Lyrikline ausgegangen werden kann.

Das jährliche Treffen des Poesieportals findet üblicherweise im Juni statt. Es musste in diesem Jahr wegen der Covid-19-Krise jedoch abgesagt werden. Aber das Institut Ramon Llull und die Partner von Lyrikline haben weiter daran gearbeitet, die Präsenz der Lyrik im Internet zu stärken. Das Institut Ramon Llull kooperiert mit Partnern aus vielen Ländern der Welt, um die Übersetzung von Lyrik und ihre Verbreitung zu fördern.

2019 hatte das IRL sich zum Ziel gesetzt, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern zu erreichen und den Anteil der katalanischen Dichterinnen bei Lyrikline zu verdoppeln. Deshalb waren 15 der neuen Stimmen bereits im letzten Jahr Dichterinnen. Auch in diesem Jahr sind bis auf eine Ausnahme – Josep Vicenç Foix – alle Neuzugänge Frauen.

Auf dem Portal Lyrikline sind bereits 53 katalanische Poet*innen vertreten. Dank Lyrikline ist die katalanische Stimme der Lyrik weltweit präsent.

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