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Das Institut Ramon Llull ist ein Konsortium, das aus der Regierung Kataloniens, der Regierung der Balearen und der Stadt Barcelona besteht. Ziel des Instituts Ramon Llull ist, die katalanische Sprache und Kultur im Ausland zu unterstützen.

Das Gitarrenquartett ALEPH präsentiert „Tierra, polvo, tumba“ der katalanischen Komponistin Núria Giménez Comas im Livestream

Musik .  Lyon und Karlsruhe ,  01/07/2020

Die in Lyon lebende katalanische Komponistin Núria Giménez Comas wird am 2. Juli am Onlinekonzert des ALEPH-Quartetts im ZKM in Karlsruhe teilnehmen. Auf dem Programm steht neben ihrem Stück „Tierra, polvo, tumba“ (2019) auch „infinite the night / senza ritorno“ für Gitarrenquartett und Elektronik (2015) von Marko Nikodijevic.  




Im Anschluss an das Konzert wird der Direktor des ZKM, Ludger Brümmer, Núria Giménez Comas und Marko Nikodijevic interviewen. Das Konzert, live und online, will das Publikum mit einer technischen Besonderheit überraschen, dem binauralen Klang. Die strategische Anordnung der Mikrofone im Raum erzeugt dabei ein Hörerlebnis, das dem eines Livekonzerts nahekommt.  

Die Komposition „Tierra, polvo, tumba“ („Erde, Staub, Grab“) gedenkt der vermissten Opfer des Spanischen Bürgerkriegs, die kein würdiges Grab gefunden haben. Giménez widmete das Stück dem ALEPH-Gitarrenquartett. Das Werk ist das Ergebnis einer Recherche, die Núria Giménez Comas während des Festivals Mixtur durchgeführt hat und an der das Institut Ramon Llull mitwirkte. 

Das ZKM (Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe) wurde 1989 mit dem Ziel gegründet, die bildende Kunst ins digitale Zeitalter zu überführen. Es ist in einer alten Munitionsfabrik untergebracht. Das ZKM produziert Ausstellungen und Veranstaltungen und ist ein wichtiges Forschungszentrum auf dem Gebiet der Digitalisierung, der Medien und der Globalisierung. Es erfüllt auch die Aufgabe der Archivierung und verfügt über eine Sammlung, eine Bibliothek und eine Mediathek von internationalem Prestige. Gelegentlich wird es auch das »digitale Bauhaus« genannt – ein Ausdruck, der auf den Gründungsdirektor Heinrich Klotz zurückgeht. 

 

Über Núria Giménez Comas 

Núria Giménez Comas studierte in Barcelona zunächst Klavier und Mathematik, später entschied sie sich für Komposition. Sie arbeitet mit Orchestern wie dem Genfer Kammerorchester OCG, der Brussels Philarmonic und der Geneva Camerata zusammen. Sie hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Preis des Colegio de España de Paris-INAEM 2012 und den ersten Preis des Internationalen Edison-Denisov-Wettbewerbs. Ihre Werke wurden bereits in mehreren Ländern aufgeführt, darunter Spanien, Frankreich, Mexiko, Belgien und Deutschland. Sie erhielt Aufträge von verschiedenen Musikern, Gruppen, Orchestern und Institutionen, wie Radio France oder Grame-Ircam. 

Núria Giménez Comas wird vom 3. bis zum 7. Juli zusammen mit Monica Gil, einer Filmemacherin im Bereich Musikinformatik, an einer künstlerischen Residenz am GMEM (Centre national de musique de Marseille) teilnehmen. Dort wird sie an ihrem Stück „The Second coming“ arbeiten, das im Dezember 2021 im Opernhaus von Marseille im Rahmen der „Matins Sonnants“ uraufgeführt werden soll. 

Die Komposition „Tierra, polvo, tumba“ („Erde, Staub, Grab“) gedenkt der vermissten Opfer des Spanischen Bürgerkriegs, die kein würdiges Grab gefunden haben. 

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