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Das Institut Ramon Llull ist ein Konsortium, das aus der Regierung Kataloniens, der Regierung der Balearen und der Stadt Barcelona besteht. Ziel des Instituts Ramon Llull ist, die katalanische Sprache und Kultur im Ausland zu unterstützen.

The New Yorker empfiehlt „La plaça del Diamant“ („Auf der Plaça del Diamant“) von Mercè Rodoreda zur Lektüre

Literatur .  Barcelona, New York,  30/06/2020




What We’re Reading This Summer 

Mercè Rodoreda, die bedeutendste Schriftstellerin der modernen katalanischen Literatur, wurde 1908 in Barcelona geboren. Ihre ersten Bücher erschienen bereits in den 1930er Jahren, darunter der mit dem Preis Crexells ausgezeichnete Roman „Aloma“ (1938, dt. „Aloma“, 1991). Darauf folgte ein fast zwanzigjähriges Schweigen: Mercè Rodoreda ging, wie viele republikanisch gesinnte Katalanen, ins Exil nach Paris, bis sie vor den deutschen Truppen in den unbesetzten Teil Frankreichs fliehen musste und schließlich nach Genf zog. Dort arbeitete sie als Übersetzerin für die UNESCO und begann wieder zu schreiben. In Genf entstanden die Romane, die sie berühmt machten: „La plaça del Diamant“ (1962, dt. „Auf der Plaça del Diamant“, 1979) und „Mirall trencat“ (1974, dt. „Der zerbrochene Spiegel“, 1982). Die Erfahrungen des Krieges und besonders des Exils durchziehen thematisch das Werk von Mercè Rodoreda. Gegenüber dem Realismus ihrer früheren Bücher bewegen sich die Figuren ihrer letzten Romane und Erzählungen in einer eher phantastischen Welt, die Sprache gewinnt an metaphorischem Reichtum. Mercè Rodoreda starb 1983 in Girona. 

Unter diesem Link finden Sie alle deutschen Übersetzungen der Werke von Mercè Rodoreda:  

https://www.llull.cat/catala/recursos/trac_traduccions_res.cfm 

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