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Das Institut Ramon Llull ist ein Konsortium, das aus der Regierung Kataloniens, der Regierung der Balearen und der Stadt Barcelona besteht. Ziel des Instituts Ramon Llull ist, die katalanische Sprache und Kultur im Ausland zu unterstützen.

Die katalanische Schriftstellerin Irene Solà wird mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet

Literatur .  Barcelona,  08/06/2020

Irene Solà hat mit ihrem Roman „Canto jo i la muntanya balla“ den Literaturpreis der Europäischen Union 2020 gewonnen. Der Preis würdigt die katalanische Autorin als eine der aufstrebenden europäischen Stimmen im Bereich Fiktion. Seitdem der Roman 2019 mit dem Anagrama Books Award ausgezeichnet wurde, gehört er zu den Bestsellern der jüngeren katalanischen Literatur.




„Canto jo i la muntanya balla“ wurde bei Anagrama bislang auf Katalanisch und Spanisch veröffentlicht, und die Übersetzungsrechte sind bereits in mehrere Sprachen verkauft. In englischer Sprache wird der Roman von Graywolf Press (USA) und Granta (UK) veröffentlicht, auf Französisch von Seuil und in Italien von Blackie Edizioni. Bei den Verlagen Tri Publishing Centre, Vukovic & Runjia und Magveto werden die mazedonische, die kroatische und die ungarische Übersetzung erscheinen.

Der Literaturpreis der Europäischen Union (EUPL) berücksichtigt Veröffentlichungen aus den 41 Ländern des Programms „Europa Creativa“. Der EUPL wurde 2009 ins Leben gerufen und wird seither jährlich vergeben. Bislang würdigte er 122 Gewinner.

Irene Solà

Irene Solà (geboren 1990 in Malla, Katalonien) studierte bildende Kunst an der Universität Barcelona und Literatur, Film und visuelle Kultur an der Universität Sussex. Ihr zweiter Gedichtband „Bèstia” (Galerada, 2012) wurde mit dem Premi de Poesia Amadeu Oller ausgezeichnet. Auf Englisch ist er 2017 bei Shearsman Books unter dem Titel „Beast“ erschienen. Mit ihrem ersten Roman „Els dics“ gewann Solà 2017 den Preis der Buchhandlung Documenta in Barcelona, der junge katalanische Literatur auszeichnet.

Ihre Texte und andere Werke wurden im Centre de Cultura Contemporania de Barcelona, im ACVIC – Centre d’Arts Contemorànies (Barcelona), im Bòlit (Girona), in der Galeria JosédelaFuente (Santander), in der Whitechapel Gallery (London), im Jerwood Arts (London), auf dem Internationalen Poesiefestival von Sant Cugat, dem Festival Poesia i + (Maresme) und anderen gezeigt und gelesen.

„Canto jo i la muntanya balla“ wurde bei Anagrama bislang auf Katalanisch und Spanisch veröffentlicht, und die Übersetzungsrechte sind bereits in mehrere Sprachen verkauft.

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