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Aufführungen von „Medea“ mit dem in Katalonien lebenden Briten Thomas Noone zu Musik von Jim Pinchen im Kleinen Haus in Münster

Münster ,  06/02/2020

Der Choreograf Thomas Noone präsentiert sein Stück „Medea“ in mehreren Aufführungen zwischen November 2019 und Januar 2020 im Kleinen Haus in Münster.

Thomas Noones Choreografien zeichnen sich durch eine dynamisch-athletische Bewegungssprache aus, die tech­nisch versierte und physisch ausdrucksstarke Tänzer*innen erfordert. Indem Thomas Noone den Körper als Medium künstlerischen Ausdrucks nutzt, gelingt es ihm, den Zuschau­er emotional zu berühren.




Über Medea

»Und ich erkenne, welche üblen Taten ich begehen will.«

Aus Liebe verhalf Medea Jason zum Goldenen Vlies, ver­riet ihre Familie und ihr Land. Fern der Heimat lebt sie nun seit einigen Jahren gemeinsam mit Jason und ihren beiden Söhnen. Als Jason jedoch aus Machtstreben beschließt, die Tochter des Königs Kreon von Korinth zu heiraten, verstößt er Medea. Medea, nun ihrerseits verraten, ersinnt in ihrer Kränkung und ihrem Zorn einen dramatischen Racheplan: Sie will alles zerstören, was Jason lieb und teuer ist – seine neue Braut, deren Vater und sogar die eigenen Kinder.

Euripides’ Mythos von Medea, die in ihrem Rachestreben zum äußersten geht, inspirierte den in Katalonien lebenden Briten Thomas Noone zu einem intensiven Tanzabend: Er zeigt die stetig wechselnden Emoti­onen der Geliebten und Ungeliebten in ihrem Bestreben sich gegenseitig zu belügen und zu hintergehen. Dabei spiegelt die Choreografie sowohl die inneren als auch äußeren Konflikte der Protagonisten wider und spielt mit der Gegensätzlichkeit ihrer Stärken und Schwächen.

 

Aufführungsdauer ca. 65 Minuten, keine Pause

zum letzten Mal
Do, 06. Februar 2020
19.30 Uhr

 

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Euripides’ Mythos von Medea, die in ihrem Rachestreben zum äußersten geht, inspirierte den in Katalonien lebenden Briten Thomas Noone zu einem intensiven Tanzabend

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